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1. Einsatzleitbilder:
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1.1 Einsatzindikationen:
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- Unfälle mit chemischen, biologischen und atomaren Gütern
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- Transport infizierter Patienten in geeignete Kliniken
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- Unterstützung von Schnelleinsatzgruppen und des
Rettungsdienstes bei Bränden in chemischen Betrieben und landwirtschaftlichen Gebäuden.
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- Unterstützung von Schnelleinsatzgruppen und des
Rettungsdienstes bei Großbränden und anderen
Großschadensereignissen.
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1.2 Aufgaben am Einsatzort:
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- Versorgung von infizierten, kontaminierten und
geschädigten Personen.
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- Transport von infizierten, kontaminierten und
geschädigten Personen im Rahmen der Notkompetenz.
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- Vorhaltung von Schutzausrüstungen für weiteres
Sanitätspersonal (Eigenschutz).
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- Vorhaltung von Strahlungsnachweismeßgeräten (z.B.
Alarmdosimeter, Filmplaketten, etc.).
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- Beratung des Führungsstabes am Einsatzort.
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2. Personalstärke:
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- Zur Zeit 22 Helfer mit Fachdienstausbildung "Chemie-
und Strahlenschutz"
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- darunter ein Diplom Physiker
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- eine Chemie Laborantin
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- eine Fachkrankenpflegekraft
Anasthesie / Intensivmedizin
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- eine Krankenschwester
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- eine Kinderkrankenschwester
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- zwei Atemschutzgeräteträger
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- Einsatzstärke:
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- 1 Rettungswagen mit Fahrer und 1 bis 2
Beifahrer
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- 1 Begleitfahrzeug mit Fahrer und 2 bis
5 Beifahrer
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3. Alarmierungsstruktur:
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- Die Alarmierung erfolgt durch die Rettungsleitstelle
Nürnberg über Funkmeldeempfänger, bzw. auf Anforderung des
Organisatorischen Leiters (Orgl) des BRK KV Fürth.
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- Einsätze, nach Absprache mit der Rettungsleitstelle
Nürnberg bzw. mit dem Organisatorischen Leiter beim BRK KV
Fürth auch überregional möglich.
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4. Dienstzeiten:
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- Werktags regulär von 18:00 bis 7:00 Uhr, ggf. bei
Einsätzen nach Absprache auch außerhalb dieser Zeiten
möglich.
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- An Wochenenden und Feiertagen 24 Stunden.
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5. Einsatzkomponenten:
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5.1 Rettungswagen gemäß DIN - Vorschrift mit folgender
Zusatzausrüstung:
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- Komplette CUS - Schutzausrüstung für 3 Personen
(Chemieschutzanzüge, Overgaments, Overalls,
Vollvisiermasken, verschiedene Maskenfilter, Gummistiefel,
Schutzhandschuhe).
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- Vorhaltung eines Sortimentes spezieller Medikamente (z.B.
Atropin Ampullen, Inhaliersprays mit Cortison, usw.)
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- Verschiedene Nachschlagewerke (z.B. Giftliste,
Gefahrgutschlüssel, Einsatzrichtlinien, Infektionschutz,
Rote Liste, Unfallmerkblätter, usw.)
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- Zusatzausstattung gemäß "Dienstanweisung für den
Rettungsdienst" Anlage 4 (Absatz 1 - 7).
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- Augenspülflaschen, Magenspülset, Spüllösungen.
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- Laptop (inkl. Software z.B. Giftliste und Hommel), sowie Drucker
(Akku betrieben).
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5.2 Begleitfahrzeug als Transport- und Materialfahrzeug:
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Im
Transportfall dient das Begleitfahrzeug zur Absicherung des
RTW, da der Fahrer des RTW unter Einsatz einer
Atemschutzmaske nur eingeschränktes Sichtfeld hat !!!
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Beladung / Vorhalte:
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- Komplette Schutzausrüstung für ca. 30 Personen (z.B.
Chemieschutzanzüge, Overgaments, Overalls,
Vollvisiermasken, verschiedene Maskenfilter, Gummistiefel,
Schutzhandschuhe, usw.).
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- Notbekleidung für dekontaminierte Personen (z.B.
T-Shirts, Trainings- und Jogginganzüge in verschiedenen
Größen).
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- Verschiedene Meß- und Nachweisgeräte.
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- Notstromaggregat mit Halogenscheinwerfer und Stative.
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- Absperr- und Kennzeichnungsmaterial sowie verschiedene
Folien zum auskleiden von Fahrzeugen und Räumen.
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- Dekontaminationsmittel, Desinfektionsmittel, ca. 80 Liter
Trinkwasser, Ferngreifer, Bürsten, Werkzeug, Akku-Lampen,
Luft- und Gasdicht verschließbare Behältnisse,
Behältnisse für Probenentnahmen, usw.
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6. Sonstige Aufgabenbereiche:
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- Aus-, Fort- und Weiterbildung für Fachdienstpersonal und
andere Rot Kreuz Mitglieder
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- Übliche Arbeitsbereiche der Rot Kreuz Bereitschaften
(Sanitäts- und Betreuungsdienste, usw.).
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- Unterstützung des Rettungsdienstes bei Engpässen im
Rahmen der Notkompetenz.
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Chemie- und Strahlenschutz -
Rettungswagen
Chemie- und Strahlenschutz Begleitfahrzeug
Stand: 01.07.2004
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